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Thursday, December 6th 2007, 8:46pm

Dakar 2008

mal was "Erfreuliches" zum Jahresbeginn....


Noch 30 Tage bis zur 30. Rallye Dakar

Depping/Gottschalk im Race Touareg:

Zwei neue Gesichter im Fahrer-Aufgebot von Volkswagen bei der Rallye Dakar: Dieter Depping aus Wedemark und sein Berliner Beifahrer Timo Gottschalk pilotieren bei dem Marathon-Klassiker, der am 05. Januar in Lissabon beginnt und am 20. Januar in Dakar endet, erstmals einen Volkswagen Race Touareg. Beide haben viel Erfahrung im klassischen Rallye-Sport: Dieter Depping war dreimal Deutscher Rallye-Meister, Copilot Timo Gottschalk war zuletzt 2005 und 2006 in der Rallye-Weltmeisterschaft als Copilot im Red Bull Skoda-Team engagiert. Bei der Rallye Dakar 2007 pilotierten sie zusammen einen Race Truck für Volkswagen und sammelten so bereits Erfahrung bei der berühmtesten Wüsten-Rallye der Welt.

Unbekanntes Terrain als besondere Herausforderung der Rallye Dakar

"Die Umstellung von klassischen Rallyes, wie sie beispielsweise in der Weltmeisterschaft gefahren werden, auf Marathon-Wettbewerbe wie die ‚Dakar‘ ist sehr groß", erklärt Timo Gottschalk. "Im klassischen Rallyesport fahren wir die Strecken vorher zweimal ab und erstellen ein sehr detailliertes ,Gebetbuch‘, das der Beifahrer während des Wettbewerbs vorliest. Darin ist jedes Details der Strecke beschrieben, um für jede Kurve die Ideallinie zu wählen und die maximale Geschwindigkeit zu erreichen. Bei den Marathon-Rallyes sind wir hingegen auf völlig unbekanntem Terrain unterwegs und müssen erst einmal die Route anhand eines schematisierten Roadbooks der Veranstalter finden. Während klassische Rallyes auf Asphalt-Straßen oder festen Schotterwegen ausgetragen werden, führt ein Großteil der Route im Marathon-Rallyesport durch offenes Gelände."

Die neue Aufgabe reizt den 33 Jahre alten Berliner sehr: "Der Copilot hat bei Marathon-Rallyes viel mehr Verantwortung, er muss nicht nur die richtige Route finden und mit auf das unbekannte Gelände schauen, sondern zugleich seinem Fahrer mit kurzen und präzisen Ausdrücken eine Beschreibung über die zu erwartende Strecke geben."

Lange Tagesetappen erfordern Kondition und Konzentration

Ein weiterer Unterschied zwischen klassischen Rallyes und den Wüsten-Einsätzen im Marathon-Rallyesport liegt in der Länge. "In der Deutschen Rallye-Meisterschaft oder der Rallye-WM ist eine Wertungsprüfung zwischen 20 und 40 Kilometern lang. Bei Marathon-Rallyes wird oft die zehn- bis zwanzigfache Distanz an einem Stück absolviert. Bei der Rallye Dakar führt die siebte Etappe beispielsweise über 619 Kilometer – das ist fast die Länge von zwei klassischen Rallyes", erklärt Dieter Depping, Deutscher Rallye-Meister 1992, 1993 und 1994. "Das hat natürlich Auswirkungen auf Fahrweise und Tempo. Während man bei klassischen Rallyes auf den relativ kurzen Distanzen voll attackiert, muss man sich im Marathon-Rallyesport den Tag einteilen. Denn man kann natürlich nicht über 600 Kilometer auf unbekannten Strecken volles Tempo gehen. Als Fahrer muss man hier stärker taktisch agieren und mit Kräften und Konzentration haushalten."

Auf diesen langen Etappen ist viel Eigeninitiative gefragt. Denn während die Piloten im klassischen Rallyesport ein bis zweimal am Tag den Service ansteuern, um das Fahrzeug warten zu lassen, sich zu erholen und neue Reifen aufziehen zu lassen, sind Dieter Depping, Timo Gottschalk und ihre Teamkollegen aus der Volkswagen Mannschaft häufiger auf sich allein gestellt. "Zum Beispiel beim Reifenwechsel auf der Etappe – da gibt es keine Service-Crew, die mit anpacken kann. An den zwei Marathon-Etappen treffen wir unser Team sogar erst am darauf folgenden Abend wieder, an diesen Tagen gehört es auch zu unseren Aufgaben, den Race Touareg technisch für die nächste Etappe vorzubereiten." Als Kfz-Meister ist Dieter Depping für diese Aufgabe ebenso gut gerüstet Timo Gottschalk als Ingenieur für Kfz-Technik.

Zusammenspiel zwischen Fahrer und Copilot bei Testfahrten trainiert

Dieter Depping und Timo Gottschalk kennen sich seit vielen Jahren, sie sind bereits 1998 zusammen gefahren. Der 41 Jahre alte Depping war neben seiner Rallye-Karriere auch viele Jahre Testpilot für Volkswagen und ging bereits 2003 mit TDI-Antrieb bei der Dakar an den Start. "Dieter ist ein sehr ausgeglichener Mensch. Als Fahrer hat er sehr viel Potenzial und kann es überlegt einsetzen", so Timo Gottschalk. Obwohl sich beide lange und sehr gut kennen, haben sie jede Gelegenheit genutzt, sich akribisch auf den ersten "Dakar"-Einsatz im Volkswagen Race Touareg vorzubereiten. "Wir haben bei den Testfahrten viele Stunden gemeinsam im Cockpit verbracht", erklärt Depping. "Dabei konnten wir das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Copilot intensiv trainieren, zum Beispiel, wann Timo Ansagen macht, in welchen Worten er mir beispielsweise eine Dünenpassage beschreibt und wann ich ihm eine Rückmeldung gebe."

Gemeinsam pilotierten Dieter Depping und Timo Gottschalk bei der "Dakar" 2007 einen Race-Truck für Volkswagen. "Wir können von einigen Eindrücken profitieren", erklärt Depping. "Denn wir kennen so mögliche Streckenprofile, die uns im Januar erwarten. Fahrerisch lassen sich die Erfahrungen weniger umsetzen, denn der Race Touareg ist als reinrassiger Prototyp im Gelände ungefähr doppelt so schnell wie der Race-Truck und verhält sich dementsprechend anders."

In den Wochen vor dem Start nutzen beide die Zeit für eine intensive Vorbereitung. Timo Gottschalk setzt sich mit den anderen Copiloten im Volkswagen Werksteam zusammen, um anhand von Kartenmaterial mögliche Streckenführungen zu erörtern und die Navigationsaufgaben vorzubereiten. "Die Zusammenarbeit mit den anderen Beifahrern funktioniert sehr gut, sie lassen mich an ihren Erfahrungen teilhaben", so der Berliner. Fahrer und Copilot betreiben außerdem ein intensives Fitnesstraining. "Nur wer eine gute Ausdauer hat, besitzt über die Distanz eine gute Konzentration", erklärt Dieter Depping. "Bei einer 15 Tage dauernden Rallye ist es wichtig, die langen Etappen konditionell durchzustehen und sich keinen Patzer zu erlauben. Die ‚Dakar‘ verzeiht keine Fehler."

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Sunday, December 16th 2007, 10:39am

Viele Fans und reichlich Action beim Abschied des "Dakar"-Teams

Große Sprünge mit dem Race Touareg, Interviews und Autogrammstunden: Mit einem kurzweiligen Action- und Unterhaltungsprogramm hat sich das Motorsport-Team von Volkswagen in Wolfsburg von den Fans zur Rallye Dakar verabschiedet.

Vor dem Bundesliga-Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund präsentierte sich das Volkswagen "Dakar" Team vor der VOLKSWAGEN Arena, zeigte bei strahlendem Sonnenschein die Wettbewerbs- und Service-Fahrzeuge, verloste Mitfahrten im Volkswagen Race Touareg und bot den Zuschauern viele Gelegenheiten, mit den Rallye-Piloten hautnah ins Gespräch zu kommen.

"Dies war eine gelungene Veranstaltung", freute sich Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Der Volkswagen Race Touareg und die Fahrer waren von den Fans regelrecht belagert. Doch nicht nur die Fußballfans nutzen die Gelegenheit, das Motorsport-Team kennenzulernen. Dass viele Besucher eigens für diese Abschiedsveranstaltung gekommen sind, zeigt, welchen Stellenwert der Motorsport in Wolfsburg genießt. Auch die Zusammenarbeit mit dem VfL Wolfsburg ist sehr gut, seit drei Jahren startet im Polo-Cup ein Fahrzeug in den Farben des Fußballclubs. Umso mehr freuen wir uns, dass wir uns vor der Kulisse der VOLKSWAGEN Arena offiziell zur Rallye Dakar verabschieden konnten."

Dr. Ulrich Hackenberg, Mitglied des Markenvorstandes Volkswagen, Geschäftsbereich Entwicklung, gab auf der Hit Radio Antenne Showbühne gemeinsam mit Kris Nissen Einblick in die "Dakar"-Vorbereitungen. "Die Rallye Dakar ist für Volkswagen eine sehr gute Bühne, um im sportlichen Wettbewerb gegen starke Konkurrenten unsere Leistungsfähigkeit und unsere Innovationen zu zeigen", erklärte Dr. Ulrich Hackenberg. "Unsere Arbeiten für die Rallye Dakar sind abgeschlossen", so Kris Nissen. "Alle Race-Touareg und der Service-Tross sind einsatzbereit. Wir hoffen, in diesem Jahr bis zuletzt um den Sieg zu kämpfen."

"Es herrschte eine tolle Stimmung", freute sich Volkswagen Werkspilot Mark Miller, der extra aus den USA angereist war. "Wir haben viele Autogramme geschrieben und Fragen beantwortet", ergänzte Copilot Ralph Pitchford, der ebenso an der Abschieds-Veranstaltung teilnahm, wie die Copiloten Timo Gottschalk und Michel Périn. Unterdessen sorgte Werkspilot Dieter Depping mit Taxifahrten im Race Touareg auf dem angrenzenden Freigelände für strahlende Gesichter bei zahlreichen Gewinnern und Prominenten.


übrigens wird die TV-Berichterstattung zur Dakar 2008 in Deutschland neben Eurosport vorrangig von RTL übernommen. Beispielsweise soll es in den Nachrichtensendungen Punkt 6 und Punkt 12 Interviews und Hintergrundberichte aus dem Biwak geben.

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Sunday, December 16th 2007, 12:29pm

Quoted

Original von Rallye-Frieg-Adlum
Unterdessen sorgte Werkspilot Dieter Depping mit Taxifahrten im Race Touareg auf dem angrenzenden Freigelände für strahlende Gesichter bei zahlreichen Gewinnern und Prominenten.



achja da war ja noch was.... :s334:
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Wednesday, January 2nd 2008, 9:30pm

Zahlen zur Klimabilanz der Dakar die überraschen. "CO2 Emission"

Die Quelle der Untersuchung ist die A.S.O., der Veranstalter der Rallye Dakar.

Die Rallye Dakar hat in Zusammenarbeit mit der Umwelt- und Energiebehörde die Erstellung einer „Kohlenstoffbilanz“ in Auftrag gegeben.

Diese Kohlenstoffbilanz für die Dakar 2007 wurde also unter Berücksichtigung möglichst umfassender Parameter erstellt.

Die Methode macht allerdings einen recht schlüssigen Eindruck. Es wird natürlich der von den Teilnehmern und Organisatoren bei der Rallye verbrauchte Kraftstoff berücksichtigt, weiterhin die Verkehrsbewegungen der Zuschauer, die sich nach Lissabon begeben haben, sowie die An und Abreise der Teilnehmer, sowie die durch die Fernsehzuschauer (Stromverbrauch) verursachten Folgen und die Produktion des für die Fertigung der Fahrzeuge notwendigen Stahls.

Jeder Sport verursacht CO2. Interessant ist der Vergleich, wenn der Sport nicht einseitig betrachtet wird.

Bei einer Untersuchung unter den Bedingungen produziert die Rugby Weltmeisterschaft mehr als das 25fache an CO2 wie die Rallye Dakar.

Von den Gesamtemissionen, die durch die Dakar entstehen, entfällt der Großteil auf den von den Fernsehzuschauern verbrauchten Strom (18,9%) und den Transport der Zuschauer an der Strecke (18,9%). Der Kraftstoffverbrauch durch die Teilnehmer auf der 8.000 km langen Strecke beläuft sich auf 2.000 t CO2-Äquivalent, was den verkehrsbedingten Emissionen eines Tags auf der Pariser Umgehungsstraße (40 km) entspricht.

naja und Positiv beeinflusst wird die Klimabilanz wohl auch noch durch die Dieselfahrzeuge.

gr4yFox

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Wednesday, January 2nd 2008, 11:58pm

Interessant! mich Würd ja mal der Vergleich eines Breitensport events (wenn man das noch so nennen kann) wie NatA rallye oder bergrennen vs. ein Vergleichbares Fussbalspiel interessieren..

Gruss

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Friday, January 4th 2008, 12:20pm


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Friday, January 4th 2008, 12:48pm

Seit gestern schon rät die fränzösische Regierung dringend von Reisen nach Mauretanien ab.
Was für die französische Bevölkerung gilt, gilt auch für die Organisation der Rallye Dakar, erklärte Regierungssprecher Laurent Wauquiez.

Das deutsche auswärtige Amt rät bei Reisen nach Mauretanien lediglich zur Vorsicht.

Junge,Junge, da sind wieder ein paar Spezi´s zu lange ohne Turban in der Sonne gewesen.

gr4yFox

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Friday, January 4th 2008, 1:22pm

oh man das ist echt hart.. :( Ich verkneif mir alle weiteren Kommentare zu den Turbanträgern lieber.. :p104: :p104:

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Friday, January 4th 2008, 1:26pm

A.S.O. sagt die Auflage 2008 der Rallye Dakar ab

Nach verschiedenen Gesprächen mit der französischen Regierung – insbesondere dem Außenminister – und angesichts seiner dringenden Empfehlungen haben die Veranstalter der Rallye Dakar die Entscheidung getroffen, die Auflage 2008 der Rallye, die vom 5. bis 20. Januar zwischen Lissabon und der senegalesischen Hauptstadt ausgetragen werden sollte, abzusagen.

Angesichts der derzeitigen internationalen politischen Spannungen, der Ermordung von vier französischen Touristen am 24. Dezember 2007, die mit einer Gruppierung von ýAl-Qaïda au Maghreb islamique“ im Zusammenhang steht, und vor allem in Anbetracht der direkten Drohungen, die von terroristischen Strömungen gegen die Rallye ausgesprochen wurden, sieht A.S.O. keine andere vertretbare Lösung, als das Sportereignis abzusagen.

Die oberste Verantwortung von A.S.O. ist, die Sicherheit aller zu gewährleisten: der Bevölkerung in den Austragungsländern, der französischen und nichtfranzösischen Privat- und Profifahrer, technischen Servicemitarbeiter, Journalisten, Partner und Mitarbeiter der Rallye. A.S.O. bekräftigt somit, dass die Sicherheit bei der Rallye Dakar niemals Gegenstand von Kompromissen war, ist oder sein wird.

A.S.O. verurteilt die terroristische Bedrohung, die ein Jahr Arbeit, Engagement und Begeisterung aller Teilnehmer und verschiedenen Beteiligten der weltweit größten Marathonrallye zunichte macht. Im Bewusstsein der immensen Frustration, die in Portugal, Marokko, Mauretanien und dem Senegal sowie bei allen treuen Partnern besonders stark sein wird, sowie über die allgemeine Enttäuschung und die schwer wiegenden wirtschaftlichen Konsequenzen für die Austragungsländer durch entgangene direkte und indirekte Einnahmen hinaus wird sich A.S.O. auch weiterhin für die Werte einsetzen, die Großsportereignisse vermitteln, und das Engagement für die nachhaltige Entwicklung über das Hilfsprogramm ýActions Dakar“ fortsetzen, das seit fünf Jahren in Subsahara-Afrika in Zusammenarbeit mit SOS Sahel International umgesetzt wird.

Die Rallye Dakar ist ein Symbol, und ein Symbol kann nichts zerstören. Die Absage der Auflage 2008 stellt in keiner Weise die Zukunft der Dakar in Frage. Unserem Engagement und unserer Begeisterung für den Sport treu bleibend, wird sich A.S.O. in den nächsten Monaten der Herausforderung stellen, ab 2009 allen Anhängern des Rallye Raids ein neues sportliches Abenteuer zu bieten.

Wolfgang Langer

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Friday, January 4th 2008, 2:26pm

;(tja, echt schaade! mir tun die kleinen teams echt leid, die haben dafür ne menge kohle "in den sand" gestzt (von den großen teams mal ganz abgesehen). wenn ich die berichte richtig deute, hätte man die veranstaltung auch schon ein wenig früher absagen können + nicht erst auf dem letzten drücker!!:p101: okeh, die sicherheit der teilnehmer geht nun mal vor.

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Friday, January 4th 2008, 3:18pm

Islamisten besiegen Dakar-Rallye

natürlich geht die Sicherheit der Teilnehmer vor....

dem Veranstalter bleibt doch auch gar nichts anderes übrig,
sie haben sich vor allem aus Versicherungsgründen an die Warnungen der Regierungen zu halten. Wenn eine Regierung vor Reisen in ein Land dringend abrät, wird vermutlich kein Versicherungsschutz für den Veranstalter gelten. Dieses Risiko kann die A.S.O. vermutlich nicht tragen.

Es ist schade, dass diese Minderheit so viel Macht hat und so viel kaputt machen kann.

Wolfgang Langer

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Friday, January 4th 2008, 4:56pm

vielleicht können ja jetzt die veranstalter der anderen, kleineren, rallye -raids davon profitieren, da bei den teams jetzt ja unerwartet ressourcen frei geworden sind!?

Stefan Blank

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Saturday, January 5th 2008, 12:06am

Ohjeh ohjeh, ressourcen frei werden? Ich glaube, dass man das so nicht sehen kann. Gerade die "Kleinen" haben sehr viele Sponsorenverträge, die im Zusammenhang mit eben dieser Rallye stehen. Auch wenn die Teams unverschuldet an dieser Rallye nicht teilnehmen können, stehen sie doch in der Verpflichtung zu den "Geldgebern", die mit eben diesen Teams Werbung machen -also Geld verdienen- wollten. Hier wird es sicherlich massiv zu Rückforderungen bereits gezahlter Beträge kommen. Und ich bin mir sicher, dass so manches "private" Team gezwungen sein wird, Insolvenz zu beantragen oder sogar in Konkurs zu gehen. Wir werden sicherlich noch weitreichendere Folgen aus dieser Absage erleben. Das wird sicherlich noch ein Weilchen dauern, doch die Konsequenzen werden viele der Teilnehmer, die sich nicht durch eine Versicherung abgesichert haben, zu spüren bekommen. Wie groß der finanzielle Verlust bei EUROSPORT ist, wird sich auch erst noch zeigen, da die Werbeeinnahmen bei diesem Sender nur aus dieser Veranstaltung einen großen Teil des Jahresumsatzes ausmachen.

Also... mit dem "Frei werden von Ressourcen" ist das so eine Sache.

sebi

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14

Saturday, January 5th 2008, 8:55am

Quoted

Original von Stefan Blank
Ohjeh ohjeh, ressourcen frei werden? Ich glaube, dass man das so nicht sehen kann. Gerade die "Kleinen" haben sehr viele Sponsorenverträge, die im Zusammenhang mit eben dieser Rallye stehen. Auch wenn die Teams unverschuldet an dieser Rallye nicht teilnehmen können, stehen sie doch in der Verpflichtung zu den "Geldgebern", die mit eben diesen Teams Werbung machen -also Geld verdienen- wollten. Hier wird es sicherlich massiv zu Rückforderungen bereits gezahlter Beträge kommen. Und ich bin mir sicher, dass so manches "private" Team gezwungen sein wird, Insolvenz zu beantragen oder sogar in Konkurs zu gehen. Wir werden sicherlich noch weitreichendere Folgen aus dieser Absage erleben. Das wird sicherlich noch ein Weilchen dauern, doch die Konsequenzen werden viele der Teilnehmer, die sich nicht durch eine Versicherung abgesichert haben, zu spüren bekommen. Wie groß der finanzielle Verlust bei EUROSPORT ist, wird sich auch erst noch zeigen, da die Werbeeinnahmen bei diesem Sender nur aus dieser Veranstaltung einen großen Teil des Jahresumsatzes ausmachen.

Also... mit dem "Frei werden von Ressourcen" ist das so eine Sache.


Da gebe ich Dir vollkommen recht.
Ellen Lohr hat dazu auch ganz klare Worte gesagt.
Den Werken ist das "Egal". Aber schaut Euch doch mal an wie viel Privatteams dabei sind. Mal sehen, wie viel von denen im nächsten Jahr noch Geld für die Dakar zusammen bekommen.

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Saturday, January 5th 2008, 9:28am

Das Ausmaß dieser Absage ist noch garnicht abzuschätzen.
Der Imageschaden für die A.S.O. (auch Veranstalter der Tour de France) nach der Tour-Pleite und nun der Dakar, ist dort einiges in Frage gestellt.

Inzwischen sind erste Forderungen nach Schadensersatz laut geworden.
Die Stadt Portimão in Südportugal, durch die der Klassiker führen sollte, verlangt von den Veranstaltern (A.S.O.) 1,5 Millionen Euro für den Ausfall und die schon entstandenen Kosten zurück.
Man kann nur hoffen, dass der Hintergrund nicht eine politische Angelegenheit zwischen den Regierungen Frankreichs und Mauretaniens ist.

Norman Thobe

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Saturday, January 5th 2008, 2:29pm

Es wird ja schon gemunkelt das die "Dakar" vom Afrikanischen Kontinent verschwindet....zur Dikussion steht das Australische Outback....

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Sunday, January 6th 2008, 12:02pm

Quoted

Original von Norman Thobe
Es wird ja schon gemunkelt das die "Dakar" vom Afrikanischen Kontinent verschwindet....zur Dikussion steht das Australische Outback....


Ja Norman, nur das wäre dann so, wie eine Currywurst mit Senf

Stefan Blank

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Sunday, January 6th 2008, 2:46pm

Lieber eine Currywurst mit Senf, als nur Currypulver mit Zündschnur! :22143:

gr4yFox

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Sunday, January 6th 2008, 4:31pm

Eine Rallye in Australien in dem Stil wäre auch interessant. Allerdings ist es dann keine "echte" Dakar mehr.. ;(