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Alexander Gawronski

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Saturday, November 7th 2009, 4:17pm

Autogasanlage und Tank

An alle AT-G Fahrer,

ich brauche nochmal nen Tipp wo ich einen Gaskasten für einen 4-Loch Tank her bekomme der bis 1 bar geprüft ist??

Alexander Gawronski

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Sunday, February 14th 2010, 1:20pm

RE: Autogasanlage und Tank

Sooo,

unsere Gasanlage ist in der Montage!

Hersteller KME

Verdampfer bis 250 KW

Doppelgasfiteranlage

Einzelinjektoren

Ventilschutz Flash Lube Elektronikkit

Tank Stako 4 Loch 60l

Betankung ACME
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Sunday, February 14th 2010, 1:43pm

Der Tank!
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Thursday, February 18th 2010, 8:41pm

Gasanlage

Der Anfang

Hallo erstmal nach technischen Problemen auch endlich an bord :D

hier die ersten bilder vom einbau der Gasanlage da ich nicht weiss was ich noch schreiben soll fang ich einfach mit den Bildern an.
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Thursday, February 18th 2010, 8:43pm

Gasanlage

Der schlimmste Teil am ganzen einbau meiner Meinung nach....
Marc Frurieb has attached the following file:
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Thursday, February 18th 2010, 8:45pm

Gasanlage

....bis ich denn das sah und das Gegenstück noch verschrauben musste.
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Holger

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Thursday, February 18th 2010, 9:54pm

Kommt man schlecht ran, was?!? :490:

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Friday, February 19th 2010, 7:17pm

Und wie kommste kaum mit nem Schlüssel ran aber naja wird schon irgendwie gehn.

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Friday, March 12th 2010, 8:52pm

Hier die eigens von uns entwickelte Halterung für den Tank, alles Handarbeit.
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Friday, March 12th 2010, 8:54pm

Und das ganze nochmal mit dem Tank drauf.
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Saturday, March 13th 2010, 11:26pm

Anschluss Schema
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Saturday, March 13th 2010, 11:34pm

In der neusten Softwareversion ist unsere Gasanlage selbst lernend und schafft eine automatische Gemischadaption von + - 20% vom Grundkennfeld um sich auf unterschiedliche Gasqualitäten einzustellen.

Bisher wurde auf die Genmischanpassung des Motorsteuergerätes zurückgegriffen, was zu Problemen im Benzinbetrieb und im Kaltstart führte.

Damit entfällt eine regelmäßige Neuanpassung im Rennbetrieb

Diese Innovation gibt es zur Zeit nur bei KME

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Saturday, March 13th 2010, 11:43pm

Ventilschutz Flashlube

Unser Fahrzeug wir mit einem elektronischen Valvesaver System ausgestattet.

http://www.flashlube.com/en/valvesaverfluid/pdf/brochure.pdf

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Sunday, March 14th 2010, 2:00pm

Was ist LPG und wie funktioniert die Autogasanlage?

Bei LPG (Liquified Petrol Gas) handelt es sich um ein Gemisch aus 60% Propan und 40% Butan. Normale Benzinmotoren sind ohne Änderung der Motormechanik mit LPG betreibbar. Die Klopffestigkeit von LPG liegt mit ca. 110 Oktan sogar weit über der von SuperPlus, eine Verwendung selbst in hoch verdichteten Motoren ist überhaupt kein Problem. Autogas ist blei- und schwefelfrei, verbrennt rückstandslos und schadstoffarm.

Die LPG-Vorzüge bestehen in der extrem rückstandsarmen Verbrennung die fast keine Ablagerungen erzeugt. Schwarzschlammbildung wird vermieden. Ganz nebenbei sinken auch noch die Schadstoff-Emissionen im Gasbetrieb (ca. 80% weniger reaktive Wasserstoffe und 15-20% verminderter C02 Ausstoß)

Fahrzeuge mit Otto-Motor sind nach einer Umrüstung sowohl mit Benzin als auch mit Gas betreibbar.

Die Gasanlage besteht aus einem Tank , einigen Leitungen, einem Verdampfer sowie einer elektronisch geregelten Einspritzung mit eigenem Steuergerät. Der Anschluss zur LPG-Betankung wird an unauffälliger Stelle installiert. Im Steuergerät werden Motordaten verwaltet und daraus in Nanosekunden die momentan benötigte Gasmenge errechnet, ein Steuerventil gibt durch Druckminderung genau diese errechnete Menge frei. Bei modernsten Motoren erfolgt die Einspritzung dann besonders effizient zylinderselektiv direkt in den Ansaugweg.

Sicherheit
Dazu ein wörtliches Zitat des TÜV Essen:
"Eine vorschriftsmäßig installierte Autogasanlage ist eben so sicher wie die bestehende Benzinanlage! "

Was ist, wenn der Motor zum Stillstand kommt?
Egal ob man den Schlüssel dreht oder einen Aufprall hat, die komplette Gasanlage wird hermetisch abgeriegelt. Mit einem Gasventil im Tank, einem Gasventil zwischen Tank und Verdampfer sowie einem Gasventil im Verdampfer oder Druckregler.

Was ist bei einem Brand?
Der Gastank kann nicht explodieren, weil ein Überdruckventil im Tank sitzt und bei einem Druck von ca. 30 bar öffnet und das Gas ausströmen und verbrennen lässt.

Was ist bei Undichtigkeit im Armaturenkasten des Tankes?

Zylindertanks, 30° Radmuldentanks sowie sogenannte 4 Loch-Tanks (jede Armatur hat ihre eigenene Öffnung im Tank) verfügen über einen Armaturenträger, in dem sich sämtliche Ein- und Ausgänge (Armaturen) befinden. Dieser Armaturenträger ist gasdicht und mit einer Außenbelüftung, die durch den Kofferraumboden führt, verbunden. Sollte wegen Undichtigkeiten Gas ausströmen, würde dieses durch die Öffnung unter dem Fahrzeug nach außen abgeleitet. Bei 0° Radmuldentanks wird ein spezieller Tankstutzen zur Aufnahme der Armaturen generell nach außen geführt. Dazu wird meist ein größeres Loch in den Reserveradboden gebohrt. Nachteil dieser Variante ist, dass sämtliche Armaturen (auch Multiventil genannt) gut gegen äußere Einflüsse konserviert werden müssen.

Was passiert, wenn bei einem Unfall Gasleitung oder Füllschlauch abreißen?
Es schließen die Sicherheitsventile im Tank und ein Ausströmen des Gases aus dem ist Tank nicht mehr möglich.

Wie ist die Beschaffenheit des Tankes?
Der Tankbehälter bei Autogas ist ca. 4 mal so stark wie ein Benzintank und besteht aus Stahl, während ein Benzintank in den meisten Fällen aus Kunststoff gefertigt ist. Der Autogastank muß nach europäischen Richtlinien spätestens nach 20 Jahren oder nach Herstellervorgaben (meist 10 Jahre) ersetzt werden!

Kann man Gas riechen?
Ja, Autogas wird ein Geruchsstoff hinzugefügt um eventuelle Undichtigkeiten auf diese Weise sofort zu erkennen.

Im Juni 2008 führte der ADAC einen schwerem Brand- und Crashtest an einem Opel Astra mit Autogasanlage durch. Tests dieser Art gab es in der Vergangenheit schon einige. Das Fahrzeug wird angezündet, um zu sehen, ob das Autogas im Tank oder bei Austritt explodiert. Und das Ergebnis war auch bei dem Test des ADAC vor kurzem wieder einmal das gleiche. Es besteht keine Gefahr - weder bei einem Unfall mit starkem Aufprall noch bei einem Feuer. Im Versuch brannte das Auto völlig aus. Der Tank dagegen blieb intakt. Jetzt sollte auch dem letzten Skeptiker klar sein: Weder Gastank noch das Gas an sich haben zu keinem Zeitpunkt zu einer Gefährdung geführt.

Alexander Gawronski

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Sunday, March 14th 2010, 2:16pm

Auszug aus dem DMSB Reglement für AT-G Fahrzeuge

Besondere Bestimmungen für Flüssiggas / Autogas-betriebene Fahrzeuge (LPG)

Von den vorstehenden Bestimmungen (nicht Anlage 1) abweichend und zusätzlich gelten für LPGFahrzeuge
folgende besondere Bestimmungen:
1. Komponenten der Flüssiggasanlage
Eine Flüssiggasanlage ist als Ausrüstung von Kraftfahrzeugen eine fest mit dem Kraftfahrzeug
verbundene Anlage. Sie wird manometrisch befüllt.
Alle Komponenten der Flüssiggasanlage müssen aus ECE R 67-01 – geprüften und
gekennzeichneten Komponenten bestehen.
Zur Flüssiggasanlage gehören zwingend folgende Komponenten (siehe auch Prinzip-Skizze in
Anlage 2-1):
1. Flüssiggasbehälter, Anzahl, Unterbringung und Schutz
2. Befestigung der Flüssiggasbehälter
3. Tankarmaturen mit Sicherheitseinrichtungen gemäß ECE-R 67-01 (Durchfluss
mengenbegrenzer, Überdruckventil 27 bar, 80% Füllstandsregelung, automatische
Absperrvorrichtung mittels Magnetventil und Rückschlagventil zum Füllanschluß). Eine
zusätzliche Schmelzlotsicherung ist nicht erforderlich
4. Füllanschluss mit Rückschlagventil
5. Elektromagnetisches Absperrventil im Motorraum
6. Verdampferdruckminderer (Reduktor)
7. Rohrleitungen, bewegliche Leitungen (Schlauchleitungen) und Verbindungsteile
8. Füllstandsanzeige im Fahrzeugcockpit (elektronisch), Gas-/Kraftstoffumschalter
9. Gasdosiereinrichtung (Rail)
10. Füllstandsanzeige am Flüssiggastank (mechanisch)
11. Vorrichtung zur Ableitung von Gasen
12. Befüllungs-Überdruckventil (empfohlen)
Weitere Komponenten der Flüssiggasanlage sind:
· Gasdichte Armaturenumhüllung (Armaturenkasten) bei Flüssiggastanks die im
Fahrzeuginnenraum montiert sind
· Gasfilter (empfohlen)
· Zusatzwärmetauscher
· Feuerschutzwand bei Flüssiggastanks, die im Fahrzeuginnenraum montiert sind 8z.B.
Umhausung der Flüssigkeitstankanlage)
Die gesamte Flüssiggasanlage muss so ausgeführt sein, dass sie auch die Vorschriften des § 41a
StVZO erfüllt. Die Bestätigung über eine von einer autorisierten Stelle durchgeführten
Dichtigkeitsprüfung oder Gasanlagenprüfung (GAP) ist vorzulegen. Sie ist max. 1 Jahr nach
Ausstellung gültig.
24 von 29
Alle Teile der Flüssiggasanlage müssen mindestens 200 mm von der Abgasanlage entfernt sein.
Falls Teile der Flüssiggasanlage diesen Abstand unterschreiten, müssen im Bereich der
betreffenden Teile zusätzliche Hitzeschilder (Abschirmbleche) angebracht sein.
zu 1. Flüssiggasbehälter, Anzahl, Unterbringung und Schutz
Falls vom Hersteller nicht anders in der Serie vorgesehen, ist max. 1 Flüssiggasbehälter im
Fahrzeug zulässig. Fassungsvermögen siehe Artikel 2.
Flüssiggasbehälter innerhalb des Fahrzeugs müssen sich hinter dem Hauptbügel, quer zur
Fahrzeuglängsachse, innerhalb der im Art. 21.1 definierten Sicherheitsstruktur befinden.
Hiervon ausgenommen sind vom Fahrzeughersteller serienmäßige verbaute Unterflur-
Anordnungen.
Außerdem darf für den Flüssigkeitsbehälter direkt hinter dem Hauptbügel in den Fahrzeugboden
bzw. in die Rücksitzbankstruktur eine dem Behälterradius entsprechend geformte Muldenwanne
eingeschweißt werden. Der tiefste Punkt dieser Wanne darf nicht unterhalb der Türschweller-
Oberkante liegen.
Muldentanks im Kofferraum anstelle des Ersatzrads sind nicht zulässig.
Flüssiggasbehälter inklusive Tankarmaturen müssen mindestens 100 mm von der
Karosserieaußenhaut entfernt sein. Darüber hinaus muss jede Tankarmatur durch eine
wirkungsvolle Schutzvorrichtung aus Metall/Kohlefaser (Schutz vor Beschädigungen) umgeben
sein. Dieser Schutz kann auch durch Rohre der Überrollvorrichtung ersetzt werden, welche sich in
unmittelbarer Nähe dieser Tankarmatur befinden.
Der Normdruck der Flüssigkeitsfüllung beträgt 15 bar bei 15°C
Die Prüfung und Genehmigung des Flüssigkeitsbehälters kann zeitlich begrenzt sein. Die
Gültigkeitsdauer ab Herstelldatum ist zu beachten.
zu 2. Befestigung des Flüssiggasbehälters
Die Befestigung des Flüssiggasbehälters hat mit mindestens 30 mm breiten und mindestens 2 mm
dicken Metallbändern sowie mindestens M10 Gewindebolzen auf einem Gestell oder auf
Konsolmulden zu erfolgen. Die Karosserieunterseite ist im Bereich der Befestigungsstellen des
Gestells/der Konsolmulden zum Beispiel durch Flacheisen zu verstärken.
Mindestanzahl der Befestigungsbänder: Masse des gefüllten Behälters bis 50 kg: 3
Masse des gefüllten Behälters größer 50 kg: 4
Es sind entweder kunststoffbeschichtete Metallspannbänder zu verwenden, oder nachgiebige
(Gummi-) Unterlagen zwischen Behälterspannbänder und Behälter zu montieren.
Die Spannbänder müssen so ausgeführt sein, dass die zulässige Flächenpressung auf die
Behälter nicht überschritten wird. Die mögliche Dehnung der Spannbänder darf nicht geringer sein,
als die beim Füllen des Behälters erfolgende Dehnung. Drahtseile o.ä. als Spannbänder sind
unzulässig.
25 von 29
zu 3. Tankarmaturen mit Sicherheitseinrichtungen
Die Tankarmaturen / Sicherheitseinrichtungen umfassen Durchflußmengenbegrenzer,
Überdruckventil 27 bar, 80% Füllstandsregelung, automatische Absperrvorrichtung mittels
Magnetventil (stromlos zu) sowie ein Rückschlagventil zum Betankungsanschluß.
Alle Magnetabsperrventile (MV) sind so zu schalten, dass sie ohne Motordrehzahlsignal stromlos
sind und entsprechende Leitungen und Flüssigkeitsbehälter verschließen.
Bei älteren Anlagen, bei denen kein Motordrehzahlsignal verwendet wird, muss zum Betätigen der
MV ein vom Zündstromkreis unabhängiger, zusätzlicher Stromkreis vorhanden sein, welcher mit
einem vom Zündschalter unabhängigen Schalter, betätigt wird (Beispiel: Gas-/Kraftstoff-
Umschalter).
Dieser Schalter muss mindestens 50 mm vom Schalter für den Zündstrom entfernt sein und gegen
unbeabsichtigtes Betätigen gesichert sein. Der Schalter muss gelb, mit der Aufschrift „GAS“
gekennzeichnet sein. Damit ist beim Betrieb mit Kraftstoff die Gasanlage abzuschalten. Die
Funktion der Magnetventile ist hiermit ebenfalls überprüfbar.
Die Absperreinrichtungen (MV) müssen innerhalb der nach Art. 21.1 geforderten
Sicherheitsstruktur liegen.
Bei Fahrzeugen mit Flüssiggastanks im Fahrzeuginnenraum muss der Armaturenkasten gasdicht
ausgeführt sein. Der Armaturenkasten zum Schutz der Armaturen gegen mechanische
Beschädigung muss auch eine Armaturenbelüftung aufweisen. Es ist sicherzustellen, dass die Be-
/Entlüftungsleitung direkt ins Freie führt. Der Abstand ihrer Mündung zu Zündquellen (z.B. heiße
Auspuffanlage) muss mindestens 300 mm betragen.
Die Druckfestigkeit des Armaturenkastens muss abweichend von der ECE-R 67-01 1000 mbar
betragen.
Armaturenschutzkästen aus Kunststoff sind nicht zulässig.
Der Armaturenkasten ist so anzuordnen, dass er dem Fahrer/Beifahrer nicht zugewandt ist.
Nach ECE-R 67-01 geprüfte Tankarmaturen sind mit einer automatischen 80% Füllstandsregelung
versehen. Das bedeutet, dass die Tanks bis maximal 80% vom Bruttovolumen befüllt werden
können (Schwimmerventil im Füllanschluß). Manipulationen an der Füllstandsbegrenzung stellen
einen schweren Verstoß gegen die Sicherheit dar und sind ausdrücklich verboten.
zu 4. Füllanschluss mit Rückschlagventil
Der Füllanschluss muss vom Typ ACME oder „EURO–Nozzle“ sein. Ein Rückschlagventil ist
integraler Bestandteil des Füllanschlusses. Die Verwendung von Adaptern zur Anpassung des
Füllstandards an andere europäische Länder ist grundsätzlich zulässig.
Der Füllanschluss muss mit einer Schutzkappe versehen und so angebracht sein, daß bei einem
Unfall Beschädigungen möglichst auszuschließen sind. Der Füllanschluss muss sich außen am
Fahrzeug, darf sich jedoch nicht in den Scheiben befinden. Der Füllanschluss darf nicht mehr als
10 mm über die Karosserie hervorstehen.
Unmittelbar am Füllanschluss ist eine Beschriftung anzubringen mit der Aufschrift „Flüssiggas
LPG“ und dem maximalen Füllvolumen des Flüssiggastanks (max = xx liter). Das maximale
Füllvolumen errechnet sich aus Bruttotankvolumen x 0,8 (siehe auch zu 3).
26 von 29
zu 5. Elektromagnetisches Absperrventil im Motorraum
Im Motorraum ist ein zusätzliches Absperrventil in der Flüssigphase vorzusehen. Es ist im Bereich
der Schottwand zum Fahrzeuginnenraum zu montieren.
Falls die Gefahr von thermischer Expansion besteht, sind zusätzliche Sicherheitseinrichtungen
gegen Drucküberschreitung in Rohrleitungsabschnitten mit Flüssigphase vorzusehen.
zu 6. Druckregler
Der Druckregler (Reduktor, Verdampfer-Druckminderer) darf sich nicht im Fahrgastraum befinden,
er muss sich an oder in der Nähe der Trennwand zum Fahrgastraum im Motorraum befinden.
Die Befestigung des Druckreglers ist so auszuführen, dass sie einer Beschleunigung von
mindestens 25 g in jede Richtung widersteht. Die Installations- und Prüfhinweise des Herstellers
sind zu beachten. Die Kühlmittelleitungen zur Beheizung des Verdampfers sind so kurz wie
möglich zu halten.
Nach dem Druckregler ist ggf. eine Sicherheitseinrichtung gegen Drucküberschreitung vorzusehen,
falls der Druckregler selbst nicht abgesichert ist und die nachfolgenden Anlagenteile nicht für den
Eingangsdruck des Druckreglers geeignet sind.
zu 7. Rohrleitungen, bewegliche Leitungen (Schlauchleitungen) und Verbindungsteile
Kunststoff-/Schlauchleitungen in der Flüssigphase der Gasanlage sind nicht erlaubt,
ausgenommen die Schlauchleitung vom Betankungsanschluß zum Flüssiggasbehälter, die für
diesen Anwendungsfall nachweislich geeignet sein muss (ECE-R 67-01 Kennzeichnung).
Es ist nur eine Druckgasleitung für die Versorgung des Motors zulässig. Sie ist innerhalb der
Sicherheitsstruktur auf kürzestem Wege aus dem Fahrzeuginnenraum nach draußen zu verlegen.
Die Verlegung der Druckgasleitung am Unterboden hat so zu erfolgen, dass eine mechanische
Beschädigung der Leitung im Renneinsatz so weit wie möglich ausgeschlossen werden kann. Es
sind grundsätzlich Leitungswege zu wählen die der Leitungsführung der benzinführenden
Leitungen entsprechen. Die Rohrleitungen müssen gemäß ECE-R 67-01 zugelassen sein.
Alle Druckleitungen und Armaturen im Fahrzeuginnenraum müssen sich innerhalb der
Sicherheitsstruktur befinden, mit Ausnahme der Schlauchleitung zum Betankungsanschluss.
Alle Leitungen im Fahrzeuginnenraum müssen gasdicht und flammhemmend ummantelt sein.
Druckleitungen in der Flüssigphase müssen aus Kupfer oder Edelstahl sein. Fittings für die
Verbindung von Leitungen in der Flüssigphase müssen aus Edelstahl oder Messingwerkstoffen
hergestellt sein.
Alle flexiblen Leitungen müssen schraubbare Verbindungen und festeingebundene
Schlaucharmaturen, sowie außen eine abriebfeste Umhüllung besitzen (z.B. Spirale).
Schlauchschellen oder Klemmschellen zur Befestigung und Abdichtung von Gasleitungen sind nur
im Niederdruckteil zulässig. Alle flexiblen Leitungen müssen nach ECE-R 67-01 zugelassen sein.
Flexible Leitungen sind auf ein absolutes Mindestmaß zu begrenzen.
zu 8. Füllstandsanzeige im Fahrzeugcockpit (elektronisch)
Der Füllstand der Flüssiggastanks muss mittels einer elektronisch arbeitenden Anzeige an
sichtbarer Stelle im Cockpitbereich angezeigt werden.
27 von 29
zu 9. Gasdosiereinrichtung
Die Gasdosiereinrichtung dient zur Aufteilung und Dosierung des vom Druckregler entspannten
Gases auf die Einblasedüsen für die einzelnen Zylinder.
zu 10. Füllstandsanzeige am Flüssiggastank (mechanisch), Gas-/Kraftstoffumschalter
Der Flüssiggastank muss eine rein mechanisch arbeitende Füllstandsanzeige aufweisen.
zu 11. Vorrichtung zur Ableitung von Gasen
Gase, die aus ggf. vorhandenen Sicherheitseinrichtungen gegen Drucküberschreitung
(Sicherheitsabblasventile) oder aus dem Armaturenschutzkasten austreten können, müssen
gefahrlos aus dem Fahrzeuginneren abgeleitet werden.
zu 12. Befüllungs-Überdruck-Sicherheitsventil (empfohlen)
Ein mechanisches Befüllungs-Überdruck-Sicherheitsventil muss in der Einfüllleitung zwischen
Tankeinfüllstutzen und Rückschlagventil eingebaut sein (ausgelegt auf den maximal zulässigen
Fülldruck), siehe Art. 4 dieser Anlage.
2. Mindest- und Maximalvolumen der Flüssiggasbehälter (geometrisches Volumen)
Hubraum bis 1400 ccm: mindestens 50 l
Hubraum über 1400 bis 2000 ccm: mindestens 60 l
Hubraum über 2000 ccm : mindestens 70 l
Das Gesamtfassungsvolumen (geometrisches Volumen) des Flüssigkeitsbehälters darf maximal
betragen. Hubraum bis 1400 ccm: 90 l
Hubraum über 1400 ccm: 120 l
3. Flüssiggas-Spezifikation
Es ist ausschließlich die Verwendung von handelsüblichen Flüssiggasen ohne weitere Zusätze mit
Ausnahme der angesaugten Verbrennungsluft erlaubt Handelsüblich sind etwa 60 Vol % Propan
und 40 Vol % Butan. Die Anteile können sich je nach Jahreszeit ändern.
Die Qualität des verwendeten Flüssiggases muss EN 589 entsprechen.
Das verwendete Flüssiggas wird in Anlehnung an DIN 51 622 überprüft.

Alexander Gawronski

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Sunday, March 14th 2010, 2:23pm

Anlagenschema nach AT-G
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Friday, April 9th 2010, 8:37pm

.....Fortschritt,

nach der Montage unseres Antriebsstrangs haben wir die wichtigsten Komponenten der Gasanlage montiert. Wie auf dem Foto zu erkennen hat der Verdampfer seinen Platz neben dem Batteriehalter eingenommen. Wasseranschlüsse und Gasleitungen sind bereits angeschlossen.
Der Tank ist seit heute ebenfalls endgültig befestigt.
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Thursday, April 22nd 2010, 9:19pm

RE: Autogasanlage und Tank

Dank des fleißigen DMSB dürfen wir nun noch unseren Tank ändern....
Der hat kurzerhand das Reglement geändert und unseren Tank verboten...
Ich hoffe das wars erst mal mit den Änderungen!!

Thomas B.

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Thursday, April 22nd 2010, 10:22pm

RE: Autogasanlage und Tank

keine Sorge, wir sind in Deutschland. Da kommt sicher noch was..... :405: