Nach 2 anstrengenden und interessanten Tagen sind wir jetzt mit vielen Eindrücken zurückgekehrt.
Es war alles dabei:
Freitags eine kostenlose Dusche und dazu noch eine WP 2 die eher eine Regatta hätte sein können.
Ein beeindruckendes Fahrerlager, dass meine Azubis dann auch spontan dazu gebracht hat nach einem Sponsor für einen GT 3 samt Begleit-LKW zu suchen und kilometerlange Märsche zu den leider sehr schwer zu findenden Zuschauerpunkten.
Von dem fluchenden WP Leiter aus den kaltenkirchener Umland und seinem netten WP Helfer aus Kaltenkirchen war man ebenfalls angetan!
Danke für die netten Worte Harry.....
Ebenfalls zum Grinsen brachte uns dann auch ein kisdorfer kleinst Ferrari-Fahrer der lapidar meinte "die Stoßstange hatte eh schon Kratzer" .....
Auf die Frage meiner Azubis, ob denn die gelben Lampen auf dem Ferrari dazu da seien um den Wagen im Graben oder Acker leichter wieder zu finden, hab ich dann auf die örtlichen Organisatoren verwiesen, die darauf hin meinten "bei dem Fahrer wäre das schon angebracht, der ginge öfter verloren".
Außerdem haben wir gelernt, das man mit dänischen Volvo's Straßenschilder lieber von der Grabenseite her "um" fährt, um die lästigen Fotografen zu Tode zu erschrecken und sich dann wieder blitzschnell aus dem Staub (Graben) macht....
und dass auch Rennpologetriebe leider nur eine gewisse Lebensdauer haben (hier nochmal unser Beileid an unseren Lokal Matador Niels).
So mache Ideen meiner Begleiter musste ich fast mit körperlichem Einsatz verhindern!!! Man hatte nämlich einen gewissen Celler Golf als Ersatzteilträger erspäht und war schon auf der suche nach Werkzeug oder einem passenden Anhänger.....Glück gehabt würd ich sagen!!
....die verbeulte Front wollten sie aber dann doch nicht haben, da fehlte eh der Böse Blick dran!!
Nach der Rallye wurde dann auch klar, dass man an Stelle des kiesbettsüchtigen GT 3 doch besser soon "komischen" Skoda oder gar einen Reiskocher fahren sollte, um Rallyemeister zu werden......
Von der weiteren Sponsorensuche konnte ich noch keinen abbringen.
Ich habe aber zum Glück klarstellen können, dass Sponsoren eher freiwillig Mittel für ein Projekt bereitstellen und weder "überzeugt" noch "zwangsverpflichtet" werden können!!
Zu guter Letzt hat dann eine unserer Azubinen durch einen gekonnten Flirt mit dem Rallyeleiter einen Erinnerungspokal abstauben können, den wir dann auch im Black Pearl in Kappeln ausgiebig gefeiert haben.......
Wie gut dass die Jugendherberge nicht allzu weit Weg war, da wir trotz klarer Sicht mit enormen Bodennebel und reichlich Seegang zu kämpfen hatten......Ein Glück haben wir uns zuvor von unseren Schülern getrennt, die Stunden vorher, mit enormen Erschöpfungszuständen, die Heimreise mit einem Begleitvater angetreten hatten
.....denn als Vorbilder wäre dann unsere Seereise ins Black Pearl eher nüchtern ausgefallen!!
Danke an die Herbergseltern, die trotz Zeitumstellung ein einsehen mit uns hatten und uns auch noch ein wenig später mit Frühstück versorgt haben.
Man kann trotz aller Strapazen sagen, dass es allen bestens gefallen hat und es wurden auch schon Pläne gemacht, wie man denn die komischen Skodas und Reiskocher nächstes Jahr schlagen könne.......